Wer an Neuf-Brisach vorbeifährt sollte unbedingt einen Abstecher zum MAUSA Vauban machen. Die Katakomben der historischen Festung von 1698 dienen als Ausstellungsräume. In diesem Relikt militärischer Architektur wird jetzt moderne Street-Art präsentiert. Etwas unscheinbar im Hinterhof ist der Eingang. Zu Übersehen ist der Eingang dann doch nicht: zwischen den Gebäuden sieht man eine überdimensionale Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger an einer Fassade. Der Finger deutet auf einen roten Knopf; dem Eingang. Hinter einer dicken Eisentür ist rechts Kasse und der obligatorische Museumsshop. Gleich dahinter kommt man über zwei Flure in die 16 Säle. Insgesamt erstreckt sich das Mausa auf fast 1200 m2. Immer wieder neue internationale Künstler:innen der Street-Art Szene gestalten das Areal. Über 35 Kunstschaffende sind auf der Webseite aufgelistet.
Das Konzept wird gut angenommen. Mittlerweile gibt es ein Mausa in Bitche in einem ehemaligen Militärgebäude unterhalb der Zitadelle sowie das Mausa H07 in Saint-Chamond. Beide sind aber wohl aktuell geschlossen.
In Karlsruhe gab es bis 2021 Street-Art im öffentlichen Raum. Allerdings ist in dem Areal mittlerweile alles abgerissen…
Weitere Beiträge zum Thema „Reise“:



























